Tourenvorschläge

Großglockner - Über den Weg der Erstbesteiger

Nach der Erstbesteigung beherrschte fast 60 Jahre ein Anstieg das Geschehen am Großglockner – der Weg der Erstbesteiger von Heiligenblut, durch das Leitertal. Am leichtesten Kärntner Anstieg ist es stiller geworden – dafür hat die Natur Einzug gehalten und entschädigt die etwas längere Gehzeit von einer 3/4 Stunde, gegenüber dem stärker frequentierten Anstieg über Kals. Zur Salmhütte gelangt man über das Glocknerhaus ( an der Großglockner Hochalpenstraße). Von der Salmhütte steigt man zum Hohenwartkees, über die Hohenwartscharte (Seilsicherungen), dem Hofmannskees und dem Salmkamp zur Erzherzog Johann Hütte auf.

Allgemeine Tourenbeschreibung:

Anreise:

Über die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstrasse in Richtung Kaiser Franz Josef Höhe zum Glocknerhaus (Parkmöglichkeit am Parkplatz hinter dem Glocknerhaus).

Glocknerhaus zur Salmhütte (ca. 3,5 Stunden, 700 HM)

Wanderung vom Glocknerhaus (2.136 m) über die Dammkrone des Mageritzenspeichers (2.000 m) auf die Stockerscharte (2.442 m) und über den Wiener Höhenweg zur Salmhütte (2.644 m). Kurze felsige Passage bei der Stockerscharte, mit unter ein wenig ausgesetzte. Insgesamt jedoch sehr gut gewartete Weganlage, die für einen geübtenBergwanderer ohne jegliche Schwierigkeiten zu begehen ist und keine Begleitung eines Bergführer bedarf. In den meisten Fällen ist deshalb der Treffpunkt mit dem Bergführer auf der Salmhütte.

Salmhütte zur Erzherzog Johann Hütte „Adlersruhe“ (ca. 3, 5 Stunden, 850 HM)

Von der Salmhütte (2644m) geht es zuerst ca. 1h über einen gut markierten Weg bis zum Hohenwartkees, dieses überquert man nach oben zu einer steilen Felsstufe. Gesichert am Seil des Bergführer ́s gelangt man nach kurzer Kletterei an einem Klettersteig auf die Hohenwartscharte. Von der Hohenwartscharte aus überquert man das Hofmannskees bis zum Salmkamp und über diesen zur Hütte (3451m).

Erzherzog Johann Hütte zum Gipfel Grossglockner (ca. 2 Stunden, 350 HM)

Aufstieg über das Glocknerleitl (ein steiles Eis/Firn Feld) zum Sattel. Von dort beginnt die Kletterei, man überschreitet den schmalen Grat des Kleinglockners und steigt zur Glocknerscharte ab. Gleich nach der Glocknerscharte befindet sich die Schlüsselstelle der Kletterei. Nach dieser Stelle (Schwierigkeitsgrad II) steht dem Gipfelglück nichts mehr im Wege und man steht auf dem höchsten Berg Österreichs. Zurück auf demselben Weg. (ca.4 - 5 Stunden bis Glocknerhaus).

Quelle:  www.grossglockner-bergfuehrer.at


Gletscherweg Pasterze - Auf den Spuren der Eiszeit

Die Pasterze – der größte Gletscher der Ostalpen – ist das Ziel dieses grandiosen Nationalpark-Wanderweges: umgeben von prächtigen Firngipfeln, einen insgesamt 9 km langen Eistrom wälzt sich der insgesamt 9 km lange Eisstrom über einen gewaltigen Gletscherbruch - den sogenannten „Hufeisenbruch“ – bergab, um aus der mächtigen Zunge des Gletschers die Wasser des jungen Möllflusses freizugeben.

Infos zur Wanderung:

Ausgangspunkt: Glocknerhaus (2.121m) an der Großglockner-Hochalpenstraße.
Gehzeit: ca. 4 Stunden (Rundweg)
Höhendifferenz: ca. 400 m
Schwierigkeit: leichte Wanderung in hochalpinem Gelände, Trittsicherheit erforderlich
Charakteristik
: Landschaftlich großartiger Wanderweg, der die Kraft des Gletschers, aber auch die Auswirkungen der Klimaänderung anschaulich vor Augen führt.
Familientauglich: Für Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet
Beste Jahreszeit: Juli - Oktober
Einkehrmöglichkeit: Glocknerhaus bzw. die Gasthöfe auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Wegbeschreibung:

Vom Alpincenter Glocknerhaus steigt man zunächst zum Magritzenspeicher ab und überquert dessen Staumauer. Nun geht es über den Elisabethfelsen zum Sandersee, dessen Abflussschlucht auf einer Hängebrücke überschritten wird. Durch das Gletschervorfeld gelangt man schließlich bis an die mächtige Pasterze heran, bevor man, ein wenig anstrengend, zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an der Großglockner-Hochalpenstraße aufsteigt. Die Benutzung der Gletscherbahn Pasterze verkürzt den Aufstieg.

 

Quelle: www. nationalpark-hohetauern.at


Wanderung auf den Spielmann

Sehr schöne Wanderung in der Glocknergruppe auf kärntnerischem Boden. Der Gipfel des Spielmann liegt auf 3.027 m, für den letzten Abschnitt des Gipfelanstieges werden Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefordert. Jedoch am Ziel angelangt wird man von einem wunderschönen Rundblick über die Gipfel der Hohen Tauern, mit Großglockner und Sonnblick erwartet. Bei klarer Sicht reicht der Ausblick sogar bis zu den Drei Zinnen.

Aufstieg
Die Wanderung führt vom Glocknerhaus in Richtung Nordosten, wobei man den Wegweisern folgt. Der Weg verläuft ansteigend über die Tröge Alm bis zu einer Höhe von ungefähr 2.600 m. Danach geht es durch eine Senke und anschließend auf die 2.668 m hohe Pfandlscharte. In östlicher Richtung steigt man zum Gipfel auf und nach ungefähr 1:00 h Gehzeit erreicht man den Gipfel des Spielmann.

Abstieg
Der Abstieg erfolgt auf dem selben Weg wie der Aufstieg, man kalkuliert dafür ungefähr 2:30 h.

 

Quelle: www.bergwelten.com


Hüttenwanderung vom Glocknerhaus zur Salmhütte über den Wiener Höhenweg

Hüttenwanderung vom Glocknerhaus zur Salmhütte. Der Wiener Höhenweg startet direkt beim Glocknerhaus, führt hinunter zum Magritzenspeicher, steigt dann in einigen Serpetinen zur Stockerscharte auf und führt dann oberhalb des Leitertales als herrlich angelegter Höhenweg leicht ansteigend zur Salmhütte.

Wegbeschreibung

Gleich vor dem Glocknerhaus, bei den Panoramatafeln, führt ein kleiner Weg über steile Wiesen hinab zum Magritzenstausee. Der Weg führt uns direkt über die Staumauer. Danach erreichen wir einen Wegweiser, links geht es nach Heiligenblut hinunter und rechts leicht ansteigend führt uns der Weg Richtung Stockerscharte hinauf.  Zuletzt windet sich der Weg etwas steiler über einige Kehren empor zur Stockerscharte (2530m).

Hier wechselt die Sicht und wir blicken ins steile Leitertal und nach Süden in die Schobergruppe, während die Pasterze aus dem Blick verschwindet. Zuerst ist der Weg etwas ausgesetzt und wir erreichen eine kurze, mit Drahtseil gesicherte Passage (10m). Danach verliert der Weg etwas an Höhe, dafür wird das Tal jetzt breiter und die zu querenden Wiesenhänge werden flacher. Nun sind wir auf dem gemütlichen Teil des Wiener Höhenweges angelangt. Wer sich ein bisschen Zeit zu schauen nimmt, wird sicherlich Enzian und Edelweiss neben dem Weg entdecken. Wer kein Edelweiss findet, fragt einfach später bei der Salmhütte Helga, die Hüttenwirtin. Sie kennt alle Plätze wo man fast das ganze Jahr über Edelweiss bewundern kann.

Da der Weg immer leicht angestiegen ist, sind wir nun schon auf über 2600m und plötzlich taucht dann die Salmhütte auf. Nun sind es nur mehr wenige Minuten bis zur Hütte. Unterhalb des geologisch interessanten Schwertecks erreichen wir dann die Hütte mit direktem Blick zum Großglockner.

Als Abstieg bieten sich der längere Weg durchs Leitertal nach Heiligenblut (rd. 4,0 Stunden) oder die Variante an, bei der man nach der Leiterklamm statt rechts nach Heiligenblut wieder links hinauf zum Magritzenspeicher und Glocknerhaus quert (rd. 3,5 Std.)

 

Quelle: www.outdooractive.com